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Hoher Blutdruck und Sex – Erektionsprobleme sind oftmals organisch bedingt

Dezember 2, 2010
Hoher Blutdruck und Sex - Erektionsprobleme sind oftmals organisch bedingt

- Auszug aus meinem Spezialreport für Männer „Damit aus Sex-Lust kein Sex-Frust wird – Wie Sie während und nach Erkrankungen Ihr Liebesleben reaktivieren“, kürzlich erschienen bei Amazon – 

Für einen jungen und gesunden Mann sind Erektionsschwierigkeiten normalerweise kein Problem. Sind Sie aber schon ein paar Jahre älter, haben Sie jedenfalls schon die eine oder andere Veränderung wahrgenommen und fühlen sich nicht mehr so potent wie früher:

  • Vielleicht dauert es ein bisschen länger, bis Sie eine Erektion erhalten.
  • Manchmal benötigt es auch eine direkte Stimulation von Ihrem Penis, wo doch sonst eine kurze erotische Fantasie oder nur der Anblick einer hübschen Frau für eine Erektion ausreichte
  • oder vielleicht bekommen Sie nicht mehr so schnell eine Erektion wie früher, aber sie ist immer noch gut genug.

Ich kann Sie aber beruhigen, dies alles sind normale Veränderungen.

Was sind Erektionsschwierigkeiten (Erektile Dysfunktion) denn wirklich und was können Sie dagegen tun?

Ich stelle Ihnen im Folgenden fünf verschiedene Szenarien vor:

Erstes Szenario: Sie kommen nach einem langen und stressreichen Tag nach Hause. Ihre Partnerin will Sex haben. Sie wollen auch Sex haben, aber Sie haben Probleme eine Erektion zu erlangen. Bei der nächsten Gelegenheit, wenn Sie es wieder probieren, ist aber alles in Ordnung.
In diesem Fall, brauchen Sie sich keine Sorgen machen und Ihre Erektionsschwierigkeiten müssen höchstwahrscheinlich nicht behandelt werden. Das gilt dann, wenn es wirklich nur selten passiert. Kommt es allerdings häufiger vor, dann sollten Sie zu Ihrem Arzt oder einem Urologen gehen und ihm die Situation erklären.

Zweites Szenario: Manchmal, wenn Sie Sex haben wollen, haben Sie nur teilweise eine Erektion. Ihre Erektion ist nicht hart genug, um in Ihre Partnerin einzudringen.
In den meisten Fällen einer erektilen Dysfunktion ist ein Mann nicht in der Lage eine Erektion zu erhalten. Aber es gibt verschiedene Abstufungen davon. Schon bei leichten Erektionsstörungen sollten Sie mit Ihrem Arzt ein Gespräch suchen.

Drittes Szenario: Sie haben während dem Vorspiel eine gute Erektion, aber wenn es daran geht, Geschlechtsverkehr mit Ihrer Partnerin zu haben, dann ist Ihre Erektion verloren.
Das kann sehr frustrierend für Sie und Ihre Partnerin sein. Sie dachten zwar, dass Sie eine gute Erektion hinbekommen, aber sie hielt einfach nicht lange genug, um dann auch Geschlechtsverkehr zu haben. Es kommt schon auf die Zeitdauer des Vorspiels an. Gehen Sie ein langes und intensives Vorspiel mit Ihrer Partnerin ein, dann wird sich Ihre Partnerin zwar sehr darüber freuen, doch Ihre Erektion ist dann verschwunden. Dies ist aber noch kein Grund sich Sorgen zu machen. Bei einer neuerlichen Stimulation erhalten Sie rasch wieder eine Erektion und Sie können weiter dem nachgehen, was Sie vorhatten.
Verlieren Sie aber Ihre Erektion nach einem kurzen Vorspiel von wenigen Minuten, dann leiden Sie wahrscheinlich unter Erektionsschwierigkeiten.

Schätzungsweise 80 Prozent der Erektionsschwierigkeiten haben organische Ursachen. Hoher Blutdruck ist einer der häufigsten Gründe dafür. Die anderen 20 Prozent sind psychologischer Natur. Lange Zeit dachten die Mediziner, dass Erektionsschwierigkeiten vor allen Dinge eine Sache des Kopfes sei. Das stimmt aber nicht und jetzt wissen es die Mediziner besser. Natürlich spielt das, was sich im Kopf abspielt eine große Rolle eine Erektion zu bekommen. Aber so einfach ist es nicht. Wenn Sie einen sexuellen Reiz über Ihre Augen, Ihre  Nase, über Berührungen oder einfach über Ihre Fantasie erhalten, dann spielt sich sehr viel im Kopf ab und es werden Prozesse in Gang gesetzt, die Ihren Penis dann zur Erektion bringen. Aufgrund organischer Ursachen kann Ihr Penis aber nicht reagiere und die seine Fähigkeit zu erigieren ist gestört. In diesen Falle sollten Sie bei Ihrem Arzt vorsprechen und die genauen Ursachen für Ihre Erektionsschwierigkeiten herausfinden.

Viertes Szenario: Ihr Arzt verschreibt Ihnen ein neues Medikament und Sie bemerken, dass es nun viel schwieriger ist eine Erektion zu erhalten, als es vor der Beginn der Einnahme des neuen Medikamentes war.
Die Nebenwirkungen von Medikamenten verursachen etwa 25 Prozent der Fälle von Erektionsschwierigkeiten. Mittel gegen den Ihren Bluthochdruck sind zwar Lebensretter, aber Erektionsprobleme sind manchmal die unerwünschten Nebenwirkungen davon. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob er Ihnen andere Medikamente verschreiben kann, die weniger Probleme verursachen.

Fünftes Szenario: Typischerweise trinken Sie jeden Abend mehrere Gläser Wein, Bier oder auch harte Sachen. Wenn Sie etwas getrunken haben, ist es für Sie schwierig, eine Erektion zu bekommen.
Wenn Sie zuviel Alkohol trinken, kann dies zu Erektionsschwierigkeiten führen. Während ein Glas Wein vielleicht Sie und Ihre Partnerin in Stimmung bringt, ist ein exzessives Trinken dagegen ein richtiger Abwürger für Ihre sexuelle Leistungsfähigkeit. Alkohol wirkt sich auf Ihr Nervensystem aus, das auch dazuführt, dass Sie Erektionsprobleme haben, wenn Sie zuviel trinken. Wenn es nur passiert wenn Sie trinken und es tritt zur zeitweise auf, dann sollten Sie einfach beim Trinken von Alkohol auf die Bremse treten. So vermeiden Sie nicht nur Erektionsprobleme sondern tun Ihrem Körper gutes. Denken Sie immer daran, dass Alkohol einen Langzeiteffekt auf Ihr Nervensystem hat und dies dann zu Erektionsproblemen führen kann, auch dann wenn Sie gerade nichts getrunken haben.

Mit den besten Wünschen für eine erfüllte und befriedigende Sexualität

Ihr Dr. Ralf Hettich

Wichtige Information für Sie:

Die Lust auf Liebe wird oftmals durch eine Erkrankung eingeschränkt oder gar verhindert. So gibt es eine Reihe von typischen Männererkrankungen, die das Sexualleben trüben und die Aussicht auf erfüllenden Sex in weite Ferne rücken lassen.

Lesen Sie in meinem Spezialreport für Männer „Damit aus Sex-Lust kein Sex-Frust wird“, dass ein grundsätzlicher Verzicht auf Sex in vielen Fällen nicht nötig ist.

Gehen Sie mit Ihren körperlichen Veränderungen oder Erkrankungen offen um, haben Sie sogar die Chance einen sehr erfüllenden und intensiven Sex zu spüren. Denn Liebe und Zärtlichkeiten können eine neue Qualität erreichen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre sowie eine erfüllte Sexualität

Ihr Dr. Ralf Hettich

PS: Diese  Spezialreporte für Männer sind bisher erschienen:

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Sie erhalten diese Spezialreporte als pdf-Datei direkt bei mir. Für die Bestellung schreiben Sie einfach eine Mail an info@ralfhettich.de

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